Erb(s)eneintopf

Winterzeit ist Eintopfzeit! Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, ist eine wärmende Mahlzeit genau das richtige. Und was bietet die deutsche Küche da? Eintopf, na klar! Was lange Zeit außer Mode war, ist jetzt wieder im Kommen. Die gute, altbewährte deutsche Hausmannskost mit Rezepten von Muttern oder Oma ist plötzlich wieder der Hit. Dieses Wochenende habe ich mich für Eintopf entschieden. Zugegeben, ein wenig Versagensangst hatte ich schon. Und tausend Fragen im Kopf „Wie kriege ich die Flüssigkeit sähmig?“ „Wie schaffe ich es, dass die Erbsen nicht zu hart, aber auch nicht zu matschig werden?“. Aber jede Herausforderung macht den Meister. Die Erbsensuppe ist hervorragend geworden. Und nach einem Tag durchziehen schmeckte sie noch tausend Mal besser. Hier also ein absolut wasserdichtes und einfaches Rezept für gute Laune und einen vollen Bauch. Reicht für 3 Personen.

Zutaten:

  • 250 g getrocknete geschälte Erbsen (müssen nicht bzw. nur kurze Zeit eingeweicht werden)
  • 80 g durchwachsener Speck
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 große Karotte
  • 1 Scheibe Knollensellerie
  • 4-5 mittelgroße Kartoffeln
  • 3-4 Stängel Petersilie
  • 1 TL gerebelter Majoran
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Erbsen in eine Schüssel geben und mit 1,5 Litern Wasser bedecken. Ca. eine halbe Stunde einweichen lassen. Nicht länger, wenn ihr geschälte Erbsen benutzt, sonst werden sie beim Kochen schnell matschig. Speck würfeln und in einem Topf auslassen. Lauch, Karotte und Knollensellerie gut abwaschen und ganz fein würfeln.

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Zu dem Speck hinzugeben und kurze Zeit mit braten. Erbsen mit dem Einweichwasser dazugeben, aufkochen lassen und dann ca. 1 Stunde bei niedriger Flamme köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Petersilie fein hacken. Beides in die Suppe geben.

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Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Den Eintopf noch mal gute 20 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Tipp:

Am besten lasst ihr den Eintopf über Nacht stehen. Dann zieht er richtig schön ein und wird sämig. Am nächsten Tag bei niederiger Flamme langsam erhitzen. Umso sämiger und cremiger wird der Eintopf. Lecker dazu schmeckt auch eine dicke Scheibe Bauernbrot. Oder Wiener und Mett-Würstchen!

Guten Appetit!

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Tatjana Malerz sagt:

    Haste gut gemacht. Oma wäre stolz auf Dich. Welcher Eintopf ist als nächstes dran?

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    1. Danke 🙂 Mal schauen, Linsen, Weiße Bohnen oder Ungarische Gulaschsuppe!

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