Erbsensuppe mit Minze, Bacon und Knoblauch-Crôutons

Ihr Lieben!

Ach, ist das herrlich draußen. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern um die Wetter und alles schreit danach, die Grillsaison zu eröffnen! Frühling, ick freu mir, dass du da bist! Bei diesem herrlichen Wetter fühlt man sich gleich ganz anders. So beschwingt und voller Tatendrang. Deswegen bin ich heute morgen losgefahren, mit dem Ziel, den Garten ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Zurück kam ich mit zwei Pflanzkästen für Kräuter, Anzuchterde, zwei pinkfarbenen Margaritenbüschen und einem Tränenden Herz. Die Kräuter (Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, Minze, Kresse und Oregano) habe ich schon ausgepflanzt, ich hoffe sie ziehen. Jetzt darf nur der Frost nicht zurückkommen!

Im Supermarkt konnte ich dann auch den Erdbeeren nicht widerstehen. Sie haben mich mit ihrer roten Farbe so angelacht, da sind sie einfach in den Einkaufskorb gewandert 🙂 Auch wenn ich mich ja sonst immer bis zur deutschen Ernte gedulde. Heute konnte ich nicht warten und hab die Spanischen eingekauft. Die Hälfte habe ich heute mittag mit etwas Zucker und frischer Minze angesetzt und prompt verputzt 🙂 Den Rest gibt’s morgen zum Brunch!

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Nun aber mal zum eigentlich Thema dieses Beitrags. Der Erbsensuppe. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit schon Lust mal wieder einen Eintopf zu kochen. Das Wetter passte jetzt zwar mal so gar nicht dazu, aber egal. Die Erbsen waren schon eingeweicht, das Gemüse geschnibbelt. Also wanderte es auch mit Hühnerbrühe in den Topf und wurde später mit kross gebratenem Speck, selbstgemachten Knoblauch-Crôutons und Minze verfeinert. Ja, ihr habt richtig gehört, in meiner Erbsensuppe war frische Minze. Das schmeckt super lecker, erfrischend und würzig-scharf zu gleich. Ich verstehe, warum die Engländer ihre Minzsauce zu Erbsenpüree so lieben 😉

Ich würde euch ja glatt eine Portion zum Probieren anbieten, aber uns hat sie so gut geschmeckt, dass nichts mehr übrig ist *g* Deswegen rate ich euch, das Rezept einfach selbst mal zu kochen. Wenn euch die Minze doch zu gewagt ist, lasst sie einfach weg.

Zutaten:

  • 300 g Schälerbsen
  • 1 Möhre
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 große festkochende Kartoffel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 TL TK-Kräuter Italienisch
  • 1 L Hühnerbrühe (instant)
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 10–15 Blätter Minze
  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Kräuter-Oliven-Öl

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Die Erbsen mehrere Stunden in Wasser einweichen. Möhre und Kartoffel grob würfeln, Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und alles Gemüse darin ca. 2–3 Minuten anschwitzen. Nun die Kräuter hinzufügen und mit der Brühe ablöschen. Erbsen hineingeben, alles gut umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe jetzt ca. 45 Minuten bei niedriger Hitze köchen lassen. Dann den Herd ausstellen und Suppe abkühlen lassen. Wenn die Suppe abgekühlt ist gut mit einem Stabmixer pürieren. Suppe langsam erwärmen.

In der Zwischenzeit den Bacon richtig knusprig anbraten, auf Küchenpapier auslassen und in kleine Stücke brechen. Toastbrot in Würfel schneiden, 1 Knoblauchzehe zerdrücken und beides in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten, bis die Crôutons schön kross sind.

Suppe in Schalen servieren und mit den Bacon-Stücken sowie den Crôutons garnieren.

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