Asiatische Curry-Kürbis-Suppe

Ihr Lieben!

Mitlerweile müsst ihr denken, dass ich der reinste Suppenkasper bin 🙂 Und damit habt ihr sogar ein bisschen recht. Ich liiebe Suppen. Das ist schon seit meiner Kindheit so. An Weihnachten gab es bei meinen Großeltern zur Vorspeise immer die klasische Hochzeitssuppe. Da habe ich mich immer schon das ganze Jahr drauf gefreut. Oder wenn meine Oma Graupensuppe gekocht hat. Die Eintöpe mit Erbsen, Linsen oder Kartoffeln habe ich auch immer gern gegessen.

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Diese Liebe zur Suppe habe ich mir bis heute bewahrt. Die Familienklassiker zählen auch heute noch zu meinen Favoriten, aber wie das so ist, ändern sich die Geschmäcker und man hat Lust Neues auszuprobieren. Klar, das da also auch neue Suppenrezepte getestet werden. Einige Varianten, wie die Kokos-Tomatensuppe, die schnelle Minestrone oder die Erbsensuppe mit Minze und krossem Bacon hab ich euch ja hier schon gezeigt.

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Heute habe ich wieder ein neues Rezept für euch dabei. Ist es bei euch auch so frisch? Hier schon und da kam der Hunger auf eine warme Suppe so richtig durch. Passenderweise hatte ich noch einen Hokkaido hier, der verarbeitet werden wollte. Ich habe nur die Hälfte verwendet, da es ein 1-kg-Kürbis war. Die zweite Hälfte ist morgen dran – wird aber noch nicht verraten, was es gibt 😉

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Als ich so überlegte, was für eine Suppe ich aus dem Kürbis zaubere, fiel mir meine ehemalige Arbeitskollegin Carina Seppelt ein. Sie hat mit „Endlich Kürbiszeit! Herzhafte und süße Rezepte“ ein Kochbuch herausgebracht, in dem es ausschließlich um Kürbisse geht. Und da sind super tolle Rezepte drin. Heute habe ich ihr Rezept „Asiatische Curry-Kübis-Suppe“ nachgekocht und natürlich – ihr kennt mich ja – ein wenig abgewandelt. Das kann ich einfach nicht, mich an Rezepte halten 😉 Deswegen gibt’s auch hier meine abgewandelte Version.

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Das Buch kann ich euch nur empfehlen. Die Rezepte sind easy peasy und einfach nur toll. Abwechslungsreiche und spannende Kombinationen. Dass sie sich gut nachkochen lassen, behaupte ich hier einfach mal, denn ich habe zwei Jahre mit ihr gearbeitet und konnte ihr des Öfteren beim Kochen und Anrichten zuschauen. Die Suppe klappt jedenfalls wunderbar nach Rezept. Schaut es euch doch mal an. Oder vielleicht habt ihr Lust, mein Rezept nachzukochen? Viel Spaß bei der Einstimmung auf den Herbst.

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Für 4 Personen

  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 kleine Chalotten
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • ca. 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 4 EL Sesamöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • ca. 2 Handvoll rote Linsen (10 Minuten Kochzeit ohne Einweichen)
  • 100 g Tofu
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Curry-Pulver
  • 1 EL Kurkuma
  • Zucker
  • 2 EL Sojasauce

Den Knoblauch, die Chalotten und den Ingwer schälen und fein würfeln. Den Hokkaido entkernen und die Fasern entfernen, dann ebenfalls in Stücke schneiden. 2 EL Sesamöl in einem großen Topf erhitzen und darin den Knoblauch, die Chalotten und den Ingwer anschwitzen. Den Kürbis dazu geben, mit Curry und Kurkuma würzen und kurz mit anbraten. Nun mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Kokosmilch unterrühren und alles bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen. Derweil Zucchini und Paprika waschen und in mundgerechte Stücke schneiden, die Lauchzwiebeln in feine Ringe und den Tofu würfeln. Die Suppe pürieren, Linsen hinzugeben und weiter kochen, bis die Linsen gar sind. In der Zwischenzeit das Gemüse und die Tofuwürfel in einer Pfanne mit Sesamöl scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen und schließlich mit Sojasauce ablöschen. Zur Suppe hinzugeben und noch etwas ziehen lassen.

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