Culinary Roadtrip: Edinburgh

Ihr Lieben!

Urlaub geht soooo schnell vorbei. Die Woche in Edinburgh hatte kaum angefangen, da saßen wir auch schon wieder im Flugzeug Richtung Köln. Aber es war eine tolle Woche. Das Wetter hat gut mitgespielt, wir haben viel entdeckt, einfach mal die Seele baumeln und es uns gut gehen lassen. Das Schönste im Urlaub ist ja immer, dass man in den Tag hineinleben und sich nicht nach Uhrzeiten richten muss, nicht wahr? So kann man den Tag ganz so gestalten, wie man gerade lustig ist.

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Mein Motto für diesen Urlaub war, jeden Tag etwas Neues zu probieren oder etwas zu tun, was man sonst nie tun würde. So habe ich einen Uhu auf meinem Arm gehalten, habe den Freefall im Dungeon überstanden und neben Sightseeing natürlich auch kulinarisch so Einiges probiert. Die englische Küche ist nicht die Leichteste, aber es gibt definitiv absolut leckere Dinge. Für mich waren das im Urlaub der Steak and Ale Pie (saftiges Rindfleisch in einer Dunkelbiersauce gekocht und in einen Mürbeteig gebacken), die Fish and Chips (in einem köstlichen Bierteig ausgebacken, die Pommes handgeschnitzt und kein bisschen fettig), der BBQ Chicken Burger im Brioche-Bun, frisch gebackenes Shortbread (nicht das von Walker – das hat damit gar nichts zu tun!), schottisches Frühstück und der Hot Chocolate Fudge Cake mit Sahne und Vanillesauce.

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Wie gesagt, alles keine leichte Kost, aber das viele Laufen macht das wieder wett. Und im Urlaub schau ich nun wirklich nicht auf Kalorien, da lasse ich es mir einfach gut gehen. An Haggis habe ich mich aber nun doch nicht rangewagt. Es riecht zwar wahnsinnig lecker, aber ich weiß ja, was alles drin ist, und dann kann ich mich doch nicht überwinden. Mal schauen, aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei 😉

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Ich zeige euch hier mal ein paar Bilder dieser kulinarischen Genüsse, um dem Mythos, die Briten könnten nicht kochen, mal entgegenen zu wirken. Ja, es ist deftig. Ja, es ist nicht Low Carb und sicher nicht unbedingt gesund. Aber dieses Essen entstammt der Arbeiterzeit, in der die Menschen körperlich oft 10 bis 12 Stunden pro Tag gearbeitet haben. Da brauchte es eben ordentlich an Kalorien. Und naja es ist und bleibt eben Pub Food. Aber, wer lieber etwas ausgewogener essen möchte, auch hier ist Großbritannien auf dem Vormarsch. Natürlich findet ihr auch Restaurants, in denen ihr „moderneres Essen“ essen könnt. Aber das ist dann eben nicht mehr traditionell.

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Langer Rede, kurzer Sinn. Essen ist eben sehr individuell und die Geschmäcker der Gestecker sind nicht umsonst verschieden. Ward ihr auch schon mal in Schottland? Und habt ihr Haggis probiert? Was sind eure kulinarischen Entdeckungen auf der Insel? Ich freue mich auf eure Kommentare:-)

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Babo sagt:

    Will ich auch! Insbesondere das Frühstück hätte ich heute gern gehabt!

    Gefällt 1 Person

    1. Zum Glück lässt sich das ja auch hierzulande gut zubereiten 😊 Nur die Würstchen bekommt man hier leider nicht.

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  2. Edinburgh<3 Wundervolle Stadt, wundervolle Menschen, wundervolles Essen (ja, in GB, man glaubt es kaum) 🙂 ich bin da ganz klassisch ein großer Fan von Fish & Chips, das gibts nirgendwo besser. Haggis habe ich auf meiner Reise nicht probiert, soll aber gar nicht so "schrecklich" sein, wie alle immer meinen.

    Liebe Grüße,
    Chantal
    https://penguinsanddonuts.com

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    1. Das 100%ige Mädchen sagt:

      Ja, wirklich eine wunderbare Stadt 🙂 Und in Sachen Essen muss man eben auch ein bisschen sich darauf einlassen. Aber wie du schreibst, die Klassiker gehen eigentlich immer 🙂 Nein, Haggis ist, glaube ich auch nicht schrecklich, es riecht ja sogar total lecker. Aber es sieht halt nicht so hübsch aus … und Innereien sind nicht so meinst. LG Sabrina

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